Carillon
Dieses Carillon wurde 1986 von der Glocken- und Kunstgießerei Metz aus Karlsruhe, nach Konstruktionen und Rippen des unvergessenen Glockengießers Friedrich Wilhelm Schilling (Heidelberg), gegossen.Die 49 Bronzeglocken werden über einen Stockenklaviaturspieltisch angeschlagen.
Das Stockenklavier hat die Tasten c-d-e-chromatisch bis d```` und das Pedal c-d-e-chromatisch bis g`. Die größte Glocke, Schlagton g` hat einen Durchmesser von 1010 mm und wiegt etwa 600 kg, die kleinste Glocke, Schlagton a````` hat ein Gewicht von 12 kg mit einem Durchmesser von 190 mm. Die Glocken des Carillons haben ein Gewicht von insgesamt 3983,3 kg.
Das mechanische Spiel über das Stockenklavier, Anschlag über Innenklöppel, ermöglicht ein künstlerisch, dynamisch differenziertes Glockenspiel, während das elektromagnetisch ausgeführte, über ein Computer gesteuerte Spiel, Anschlag über Außenanschlaghämmer, keine musikalisch dynamische Gestaltung zulässt.
Das manuelle Spiel ist nach der Vorabendmesse und dem Sonntagsgottesdienst zu hören während das automatische Spiel jeden Tag zur vollen Stunde von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr eine kleine Melodie abspielt.
Das Carillon kann im Anschluss der Konzerte des Eppinger Carillonsommers besichtigt werden.
Auch Führungen mit Kurzkonzert sind nach Vereinbarung möglich.
Anfragen bei Kantor Andreas Schmid

